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        <name>AMAZONAS Hängematten</name>
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    <title>Blog / Atom Feed</title>
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    <updated>2026-04-30T04:08:31+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Coronajahr 2020: 5 bewegende positive Nachrichten aus dem Nazareno Kinderdorf</title>
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                                            In Zeiten, in denen scheinbar jeden Tag schlechte Nachrichten in den Zeitungen zu lesen sind, schaffen gute Nachrichten wieder Platz für Optimismus. Trotz der Corona Pandemie, die besonders die Menschen in den Armenvierteln Brasiliens hart getroffen hat liefern diese Schicksal...
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                 In Zeiten, in denen scheinbar jeden Tag schlechte Nachrichten in den Zeitungen zu lesen sind, schaffen gute Nachrichten wieder Platz für Optimismus. Deshalb möchten wir gerne ein paar bewegende Neuigkeiten aus dem von  AMAZONAS unterstützen  Kinderdorf „der Kleine Nazareno“   teilen. Trotz der Corona Pandemie, die besonders die Menschen in den Armenvierteln Brasiliens hart getroffen hat liefern diese Schicksale Grund für Zuversicht. 
    Eine Geschichte wie aus dem Märchen – eine zerrissene Familie findet wieder zusammen    Mit der Unterstützung des kleinen Nazareno ist Raniels Mutter von Ihrer Drogensuchet loskommen und  wieder mit ihrer Familie vereint  (siehe Bild oben). Es sieht alles danach aus, dass der Familie nun ein gutes Leben bevorsteht. Raniel und seine Brüder leben wieder bei der Mutter. Ray, Raniels älterer Bruder hat eine Lehrstelle als Verkäufer gefunden. Dem jüngeren Bruder wird durch finanzielle Unterstützung Fußballtraining ermöglicht, wodurch er vielleicht seinen Traum einer Fußball-Karriere verwirklichen kann. Die Mutter kann halbtags noch weiterhin als Putzfrau in den Räumlichkeiten des kleinen Nazareno arbeiten. 
 &amp;nbsp; 
  Diego (18) hat nach 11 Jahren beim kleinen Nazareno seinen ersten Arbeitstag im Supermarkt  
 Vor 11 Jahren, als er sieben Jahre alt war wurde Diego vom kleinen Nazareno aufgenommen.&amp;nbsp; Er hat zwar nicht auf der Straße gelebt, aber in einem Haus mit dem Loch in der Decke, zusammen mit seiner drogenabhängigen Mutter.  Heute   arbeitet der jetzt volljährige Diego nun halbtags in einem Supermarkt , wo er eine Lehrstelle bekommen hat. Aufgrund der Corona-Pandemie kann er zurzeit die Schule nicht besuchen. Sein Gehalt als Lehrling reicht nicht aus um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren, deshalb wird er weiter vom kleinen Nazareno unterstützt und ist dort auch immer willkommen. 
     
  200 Lehrstellen für Jugendliche dank Petrobrás Projekt   Das Ölunternehmen Petrobrás wählt alle zwei Jahre 80 Projekte aus tausenden Projektanträgen aus, welche sie dann für zwei Jahre finanzieren.  Nach vielen gescheiterten Versuchen die Gemeinde Vicente Pinzón mit solch einem Projekt zu unterstützen, wurden die Projektanträge auf Mängel untersucht und überarbeitet. Mit Erfolg:&amp;nbsp; Der neue Projektantrag des kleinen Nazareno ist  an erster Stelle  von 68 Projekten die von der Expertenkommission aus 1.590 Anträgen ausgewählt worden. 
   
 Im Rahmen des Projekts vermittelt der kleine Nazareno  200 Jugendliche  an Betriebe und verhilft ihnen so zu einer Lehrstelle. Der theoretische Unterricht wird auch vom kleinen Nazareno übernommen. Dafür und für eine Vielzahl an anderen Projekten werden diverse Streetworker und Sozialarbeiter angestellt, die von Petrobrás finanziert werden. 
     
  Neues Sportzentrum zum Stärken des Selbstvertrauens von Mädchen  Sobald die Pandemie es zulässt ist geplant Jugendliche aus Maranguape und Tabatinga, zwei in der Nähe gelegenen Städten, ein Sportzentrum zu errichten. Dazu wurde die Fläche des schon vorhandenen Fußballfeldes verdreifacht. Die Jugendlichen werden viermal in der Woche, halbtags in Sport unterrichtet, mit Schwerpunkt Fußball und Laufen. Dabei werden  insbesondere Mädchen aus den Armenvierteln  Tabatinga und Maranguape eingeladen. Die oberste Priorität ist hierbei das  Selbstbewusstsein der Mädchen durch den Sport zu stärken , sodass sie den Herausforderungen in ihren Familien und den Armenvierteln besser gewachsen sind. Durch den Sport werden den Mädchen auch neue Perspektiven eröffnet, in einem geschützter Raum mit viel Entwicklungsfreiraum. 
     
  Carlos, Bernardo Adoptivsohn hat nach 27 Jahren seine Familie wiedergefunden  Die wohl unglaublichste Geschichte ist die von Carlos, ein Junge den Bernardo (Gründer und Leiter des kleinen Nazareno) vor 19 Jahren adoptiert hat.  Er hat nach 27 Jahren seine Familie wiedergefunden . Seit Carlos mit sieben Jahren beim kleinen Nazareno aufgenommen wurde war die Suche nach seiner Familie erfolglos. Doch das sollte sich jetzt ändern. Nach jahrelanger erfolglose Suche ging alles plötzlich ganz schnell. Ein Mitarbeiter verteilte Plakate und Flyer mit dem Bild von Carlos, damals und heute und den Namen seiner Familie, die bekannt waren. Nach zwei Wochen meldete sich Carlos vermeintlicher Bruder und erzählte eine herzzerrreissende Geschichte vom Tod der Mutter, die im Sterbebett noch erzählte, dass sie bereute ihren Sohn (Carlos) nie wieder gefunden zu haben. Der Rest der Familie würde sich aber auf ein Wiedersehen freuen. Die Geschichte wird auch in einem Artikel veröffentlicht, so erfahren Bernardo und Carlos auch, dass alles erlogen ist. Der Schock ist groß. Ein zweiter Artikel wird veröffentlicht, der von diesem Betrug berichtet. Dieser Artikel hat durch Zufall Carlos Onkel erreicht, der sofort seine Schwester anrief und nur rief  „Wir haben deinen Sohn gefunden! Wir haben deinen Sohn gefunden!“   Zur ganzen ausführlichen Geschichte geht’s hier .    
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                            <updated>2021-01-14T12:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Die Geschichte des verlorenen Sohnes der nach 27 Jahren wieder heimkehrt</title>
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                                            Die wohl unglaublichste Geschichte ist die von Carlos, Bernardos (Gründer und Leiter des kleinen Nazareno e.V.) Adoptivsohn. Er hat nach 27 Jahren seine Familie wiedergefunden.
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                 Die wohl unglaublichste Geschichte ist die von Carlos, Bernardos (Gründer und Leiter des  kleinen Nazareno e.V. ) Adoptivsohn. Er hat nach 27 Jahren seine Familie wiedergefunden. 
 Glücklicherweise konnten bei allen Kindern und Jugendlichen, die bis jetzt beim kleinen Nazareno aufgenommen wurden die jeweiligen Familien lokalisiert werden. Es hat bis jetzt jedes Kind den Weg nach Zuhause wiedergefunden, entweder durch Bemühungen seitens der Eltern oder durch Kontakte mit Reportern von Zeitungen, Fernsehen und Radio. Nur bei Carlos war es anders. 
 &amp;nbsp; 
  Aufgrund von häuslicher Gewalt flüchtet Carlos im Alter von sieben Jahren von Zuhause  Carlos ist mit  sieben Jahren  bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen seiner Mutter und seinem Stiefvater abgehauen und aus Verzweiflung in den erstbesten Omnibus gestiegen und vor lauter Müdigkeit sofort eingeschlafen. Was er nicht ahnen konnte war, dass sein Omnibus, ihn nicht in ein anderes Stadtviertel brachte, sondern  ihn Stunde um Stunde immer weiter entfernte, von all den Menschen, mit denen er bisher vertraut war und die er liebte . Seine ungewollte Reise brachte ihn bis nach Fortaleza und hunderte von Kilometern entfernt von seinem Zuhause. Als er aus dem Omnibus stieg war sein bisheriges Leben vorbei. Sein Leben wurde komplett auf den Kopf gestellt und das nur, weil er seine Mutter nicht vor den Gewalttätigen Angriffen des Stiefvaters schützen konnte. Von einem auf den andern Tag war er ein Straßenkind, das auf Parkbänken schlief und mit sieben Jahren völlig auf sich allein gestellt war.  Von da an lebte er allein auf der Straße.  Er kannte den Namen seines Heimatdorfes nicht oder konnte sich nicht erinnern. Dadurch war es schier unmöglich seine Familie ausfindig zu machen.     
  Carlos findet beim kleinen Nazareno eine neue Familie  Von dort wurde er beim kleinen Nazareno aufgenommen und  die Suche nach seiner Familie begann.  Seine Reisen mit einem Erzieher vom Nazareno-Dorf blieben  erfolglos  und auch eine längere Reportage im Fernsehen über seine Lebensgeschichte und der Suche nach seiner Familie, führte zu keinem konkreten Hinweis. Das wurde auch nachdem er von Bernardo adoptiert wurde nicht anders. Die Jahre vergingen. Maria, seine Tochter wurde geboren und die Suche nach seiner Familie schien wie ein abgeschlossenes Kapitel seines Lebens. 
   
  Bernardo hat die Hoffnung, die Familie seines Sohnes zu finden noch nicht aufgegeben   Nach einem Gespräch mit seinem Sohn stellte Bernardo allerdings fest, dass die Tatsache, dass Carlos seine Familie nie gefunden hat, immer ein Loch in seinem Herzen ist. Damit hatte er eine neue Mission. Er hat sich vorgenommen neben seinen vielschichtigen Tätigkeiten rund um den kleinen Nazareno die nächsten 10 Jahre seines Lebens der Suche nach der Familie seines Sohnes zu widmen und hat  alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel genutzt.  Ausschlaggebend war dann ein Reporter, der den Apell den Bernardo nach dem Gespräch mit seinem Sohn verfasst hatte gelesen hat und Antonio Carlos, ein Mitarbeiter des kleinen Nazareno. Er hat sich mit 2000 Flyern, auf denen ein Foto von Carlos vor 27 Jahren und eines von heute zu sehen ist sowie die Daten die bekannt waren: Vorname der Mutter (Geane) und des Bruders (Diego), ausgestattet auf den Weg gemacht 
   
  Führt eine jahrelange Suche nun endlich zum Erfolg?  Nach Jahrelanger Erfolgloser Suche ging dann plötzlich alles ganz schnell. Antonio war noch nichtmal einen Tag in Juazeiro do Norte als der entscheidende Anruf kam:  „Ich bin Clécio und habe das Plakat gesehen“, hörte er eine Stimme auf der anderen Seite der Leitung. „Der Name meiner Mutter ist Geane und mein Bruder heißt Diego.“  Antônio Carlos bestand erst einmal auf Fotos, die Clécio ihm prompt schickte, bevor er sich ausführlich am Telefon mit Clécio unterhielt. Und er erzählte eine herzzerreißende Geschichte: Die Mutter von Carlos wäre vor zwei Jahren an Krebs gestorben. Noch auf ihrem Sterbebett sprach sie über Carlos und bereute es nicht mehr in Bewegung gesetzt zu haben, um ihren Sohn zu finden.  Er hätte schon die ganze Familie benachrichtigt und alle würden sich freuen, auf das Wiedersehen!   Die Aufregung die Familie wieder gefunden zu haben war groß aber getrübt durch die Trauer über den Tod der Mutter. Und jetzt kommt der Reporter ins Spiel, denn ohne ihn hätte die Familie nie ausfindig gemacht werden können. Er hat die ganze Nacht durchgearbeitet und einen Artikel veröffentlicht, der es in sich hatte. In der Pandemie eine Nachricht, die Hoffnung und Freude verbreitet. Der Artikel wurde nach einigen Stunden mit 70.000 likes versehen und 1.350 Mal kommentiert.    
  Doch keine Happy End? - Carlos wurde Opfer einer heftigen Lüge  Alles schien gut, bis die schockierene Nachricht eintraf:  Alles ist erstunken und erlogen!  Die Motive des vermeintlichen Bruders sind unklar. Der Schock und die Trauer waren natürlich groß. Jetzt kommt zum zweiten Mal der Reporter ins Spiel, denn der war natürlich sauer und wusste auch erst einmal gar nicht wie er mit der Situation umgehen sollte. Es gab ein Krisengespräch mit der gesamten Redaktion der Zeitung.  Carlos und Bernardo mussten alle Nachrichten von Clécio an die Zeitung schicken mit dem Fazit, dass allen bewusst wurde wie sie auf Clécio reingefallen sind. Darüber erschien wieder ein langer Artikel in der Zeitung.   
  Ende gut, alles gut – eine Familie findet sich nach 27 Jahren wieder  Es war dieser zweite Artikel, der durch Zufall in die Hände Patricía aus Santarèm, ein paar tausend Kilometer entfernt vom Nazareno-Dorf, fiel. Sie las den Artikel ihrem Ehemann Josinaldo vor. Er ist, wie sich rausstellte, der Onkel von Carlos und rief sofort bei seiner Schwester an:  „Wir haben deinen Sohn gefunden! Wir haben deinen Sohn gefunden!“  Es dauerte einige Zeit bis Bernardo und Carlos auch etwas von dieser Nachricht erfuhren und waren dann natürlich misstrauischer als beim ersten Mal. Aber als die Familie ein Foto von Carlos schickte war klar:  Sie hatten seine Familie gefunden!  Seitdem steht das Telefon nicht mehr still, er ist nicht nur der verlorene Sohn, der wieder nach Hause kommt, aber auch das Enkelkind, der Onkel, … Am Sonntag den 6. Dezember 2020 liegen sich Mutter und Sohn dann endlich seit 27 Jahren zum ersten Mal wieder in den Armen. 
 Und um Carlos Frage zu beantworten: Nein, seine Mutter hat nie aufgehört ihn zu suchen. Ganz verzweifelt hat sie alle Heime aufgesucht, alle Polizeistationen abgeklappert, sprach alle möglichen Leute auf der Straße an, hatte Depressionen und auch ihr Gesicht ist gezeichnet vom Leben. Tausende und abertausende Menschen haben durch einen einfachen Klick dazu beigetragen, dass eine Mutter ganz ehrlich sagen konnte:  „Ich bin die glücklichste Mutter auf der ganzen Welt! Meine Liebe für meinen Sohn hat gesiegt!“     
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            <title type="text">Nazareno Hilfsprojekt - Vom Straßenkind zum Bankangestellten</title>
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                                            Vom Straßenkind zum Bankangestellten. Das bewegende Schicksal von Danilson aus Brasilien und wie ihn der Verein Nazareno e.V. dabei unterstützt hat.
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                 Vom  brasilianischen Straßenkind  einer kriminellen Familie zum  Bankangestellten  – das  bewegende Schicksal  von Danilson aus Brasilien. 
 Danilson ist der Junge mit den Boxerhandschuhen. Die Lebensgeschichte von nur diesem einen Jugendlichen verdiente ein eigenes Buch oder eine Verfilmung. 
 Danilsons tragischer Familienhintergrund 
 Der  Vater, ein Mörder , floh vor der Polizei und versteckte sich einige Jahre im Hinterland. Zwei  straftätige Brüder  von Danilson wurden ebenfalls umgebracht, sie hatten gemeinsam 13 Leben auf dem Gewissen. Die Mutter hatte zwischenzeitlich Kinder von einem anderen Mann bekommen. Als Danilsons Vater wieder auftauchte, hat er versucht Danilson zu überreden, den jetzigen Mann von seiner Frau umzubringen. Danilson blieb standhaft und stellte sich gegen seinen Vater. 
 Ein Aufnahmegespräch bei der Bank – die Wende für Danilson 
 Danilson lebt schon seit ein paar Jahren im  Nazareno-Dorf . Vor etwa einem Monat kam die freudige Nachricht, dass er an einem  Aufnahmegespräch  teilnehmen könnte. Es ging dabei um eine sehr begehrte  Lehrstelle bei einer brasilianischen Bank , der Caixa Econômica Federal. Begehrt deshalb, weil anstatt eines halben Mindestlohnes, bekommen die Auszubildenden bei der Bank einen ganzen Mindestlohn, bei gleicher Arbeitszeit, vier Stunden am Tag. 
  Ein neuer Lebensabschnitt beginnt  
 Das Foto zeigt Danilson bei der Unterzeichnung seines Lehringsvertrags. Zwei Jahre jetzt hat er nun eine  gesicherte Lehrstelle mit Aussicht auf Übernahme , wenn sein volljähriges Alter erreicht ist. 
 Er findet zurück zu einem Familienmitglied und beginnt ein neues Leben – und ein Traum geht in Erfüllung 
 Obwohl er seit längerer Zeit im Dorf ist und von sich aus den  Kontakt zu seinem Vater völlig abgebrochen  hat und er auch die Mutter nur sehr selten sehen möchte, hatte er immer ein  besonderes Verhältnis zu seiner älteren Schwester . Er hatte immer davon geredet, dass er sich vorstellen könnte bei ihr zu wohnen. Dieser Traum wird jetzt in Erfüllung gehen: Die Filiale der Bank, in der er arbeiten wird, befindet sich etwa 10 Minuten zu Fuß von dem Haus, in dem seine Schwester derzeit lebt. Anstatt jeden Tag zum Nazareno-Dorf zurück zu kommen, hat er schon stolz erzählt, dass  seine Schwester ihn bei sich und ihren Kindern aufnehmen möchte . 
 Danilson steht auf eigenen Beinen 
 Es besteht also die Möglichkeit, dass er das Dorf in kurzer Zeit verlassen wird. Jede einzelne Etappe war nötig, damit er sein Ziel erreichen konnte. Die Arbeit mit ihm auf der Straße, die Aufnahme im Nazareno-Dorf, Einschulung, Teilnahme im Berufsausbildungszentrum, Vermittlung einer Lehrstelle, Familienarbeit.  Jeder Schritt ist gleich wichtig und unverzichtbar.  Wir sind sehr dankbar und glücklich, dass wir ihn dabei unterstützen konnten.&amp;nbsp; 
 Update 17.07.2020 
 Danilson ist wohl auf! Er konnte jetzt  zu seiner Schwester nach Fortaleza  zurückkehren. Er arbeitet weiterhin bei der Bank und hat sein finanzielles Auskommen. Wie mit allen, die 18 Jahre alt geworden sind, begleiten wir auch Danilson durch häufige Besuche noch ein Jahr lang, um uns abzusichtern, dass alles in Ordnung ist.&amp;nbsp; 
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                            <updated>2020-07-10T11:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Nazareno Hilfsprojekt - Ein Brief </title>
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                                            &quot;....wenn ich vorher alles gewusst hätte, was da auf mich zu kommen würde, hätte ich vielleicht doch gesagt: Ach, das überlasse ich doch mal lieber jemanden anderes...&quot; - ein Brief
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                 Brief von Bernardo an Matthias Saul vom 7. August 2018 
 &quot;Lieber Matthias!   Ich hab mich so gefreut! Am Freitag Morgen hatte ich gesehen, dass du uns nicht vergessen hattest! Ich bin aufgesprungen und habe in die Hände geklatscht, was ich immer mache, wenn ich mich wahnsinnig freue! Noch am Vormittag, bei unserer wöchentlichen Versammlung in Fortaleza, habe ich meinen Mitarbeitern von  euerer Hilfe  berichtet. Also ganz  grosse Klasse  und dir, deiner Familie und dem Amazonas Team, meine Hochachtung und unseren Dank!   Du bekommst bestimmt nicht immer gute Nachrichten von der aktuellen Lage in Brasilien. Mit  62.517 Opfer von Gewalt hat Brasilien im letzten  Jahr einen traurigen Rekord aufgestellt. Ich kann dir nur versprechen, dass wir uns weiter dafür einsetzten, dass den Kindern und Jugendlichen, dessen Leben schon vor ihrer Zeit auf der Strasse von Armut und Leid geprägt war, dieses traurige Schicksal erspart bleibt. Und ich mach kein Geheimnis aus der Tatsache, dass es uns nicht immer gelingt! Einige Jahre lang habe ich meinem Bruder schon mal gesagt:  Werner, wenn ich vorher alles gewusst hätte, was da auf mich zu kommen würde, hätte ich vielleicht doch gesagt: Ach, das überlasse ich doch mal lieber jemanden anderes. Aber, Matthias, trotz allem lebe ich doch gerne in Brasilien und trotz allem denke ich mir, ich bin am richtigen Ort zur richtigen Zeit!     Dir alles Gute und herzlichen Dank!   Mit besten Grüssen!   Bernardo!&quot; 
 (Gründer  &quot;Der kleine Nazareno &quot;) 
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                            <updated>2020-06-30T08:05:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Straßenkinderprojekt &quot;Der kleine Nazareno&quot;</title>
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                                            Um einigen brasilianischen Straßenkindern ein menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen, wurde 1994 der Verein „Der Kleine Nazareno e.V.&quot; gegründet. In den letzten zwanzig Jahren entstanden so zwei Nazareno-Dörfer, die heute für mehr als 110 Kinder ein neues Zuhause sind. 
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                <![CDATA[
                   &quot;Wir von AMAZONAS haben uns dieses Projekt persönlich vor Ort angesehen. Es hat uns sehr bewegt und überzeugt, sodass wir es mit jährlich 20.000 Euro unterstützen. So können wir, und du als Kunde, Brasilien nicht nur Arbeit und Fortschritt durch die Hängemattenproduktion bringen, sondern schaffen zusätzlich eine Zukunft für brasilianische Straßenkinder.&quot;   
 In Brasilien leben ungefähr  32.000 Kinder völlig verwahrlost  auf der Straße.  Jeden Tag kämpfen sie um ihr Überleben  und gegen die Realität: Hunger, Kälte, Prostitution und Drogen – dabei leben sie in ständiger  Angst vor gewalttätigen Übergriffen von Banden und der Polizei . 
   
 Um den Kindern ein menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen, wurde 1994 der Verein   „Der Kleine Nazareno e.V.&quot;   gegründet. In den letzten zwanzig Jahren entstanden so zwei Nazareno-Dörfer, die heute für mehr als  110 Kinder ein neues Zuhause  sind. 
   
 Die außerhalb der Zentren von Fortaleza und Recife liegenden Nazareno-Dörfer bieten den Kindern eine  Unterkunft, in der sie rund um die Uhr betreut  werden. Sie besuchen dort vom ersten Tag an eine der  staatlich anerkannten, eigenen Schulen  mit der Option, eine weiterführende Schule zu besuchen. Ab dem 15. Lebensjahr wird der Unterricht mit einer praktischen Berufsausbildung ergänzt. 
 Im Anschluss daran werden die Kinder  bei der Arbeitssuche unterstützt  und Schritt für Schritt begleitet, bis sie schließlich auf eigenen Füßen stehen. 
   
 Wir sind in regelmäßigem und engem Austausch mit dem Gründer und Leiter der Hilfsorganisation. 
 Neuigkeiten zum Kleinen Nazareno e.V.: 
 
  August 2010  
  Dezember 2010  
  März 2011  
  November 2011  
  Dezember 2011  
  September 2012  
  März 2014 - Fußballweltmeisterschaft für Straßenkinder  
  November 2014 - Die Geschichte vom kleinen Josué  
  Ende 2019 - Ein ehrlicher Brief  
  Juni 2019 - Der Junge Danilson: Vom Strassenkind zum Bankangestellten  
  Dezember 2020 - Coronajahr 2020: 5 bewegende positive Nachrichten aus dem Nazareno Kinderdorf  
  Dezember 2020 - Die Geschichte des verlorenen Sohnes der nach 27 Jahren wieder heimkehrt  
 
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